Es gab immer wieder stille, flüchtige Momente, in denen ich das Bedürfnis verspürte, mich von der Welt zurückzuziehen, um die Einsamkeit mit meinen Gedanken zu geniessen. Nicht flüchtig, eher rückkehrend. Eine Rückkehr zu was ich mal hatte, jedoch nirgends verschrieben ist. Dorthin, wo die Zeit in sich zusammenfällt und die Erinnerung ohne Dringlichkeit zugegen sein kann.
Zeit meines Daseins begleitet mich dieser innere Ruf, leise und eindringlich. Doch erst kürzlich, nach einer langen und schmerzhaften Auseinandersetzung, habe ich verstanden, wie diese Sehnsucht verflechtet ist. Nicht Stille um der Stille willen, nicht Einsamkeit, eher Wiedervereinigung von Seele und Selbst.
Sehen Sie, erst als mein Bewusstsein begann das Equilibrium dieser besonderen Resonanz zu suchen, sich im Einklang mit meiner Seele zu bewegen – nicht kriegerisch, nicht suchend, dafür stille ruhend, jedoch bestimmend der Kadenz meines eigenen Werdens, erst dann kehrte Ruhe ein.
Diese Freiheit, diese Kraft erscheint nicht in großen Gesten oder plötzlichen Offenbarungen. Nein, sie haucht leise, nimmt Gestalt an, in Tagträumen, die aus meinem Inneren aufsteigen, weder erzwungen noch erwünscht. Meine Freiheit flirtet mit meinen Emotionen und lockt vergessene Strukturen zurück ins Blickfeld. Solche Träume sind weder abstrakt noch surreal, sind nur Erinnerungs Erfahrungen, belebte Bilder, neu gerahmt.
Ich erinnere mich oft an ein Sprichwort, das mir wie ein Schatten folgt: Wenn in Afrika ein alter Mann stirbt, brennt eine Bibliothek. In dieser bildlichen Ansammlung von widerfahrenem Text haust die Wahrheit, jene der Männer nur, verdrängt jene der Frauen. Denn: wenn eine alte Frau stirbt, brennt nicht nur eine Bibliothek – es brennt die Welt der Zärtlichkeit, der wissenden Existenz.
Manchmal denke ich mich in das Gefäß meiner Gedanken, denke an die innere Freiheit, die ich entdeckt habe. Diese ausrichtet meine Gedanken in die Zufriedenheit des Zugegenseins. Diese Freiheit wäre nicht möglich, würde meine innere Welt immer noch fragmentiert leben. Sie fordert Ganzheit, verlangt Gleichheit in Denken und Fühlen, Vernunft und Intuition.
Mein männlich, nach Logik, Ordnung und Gewissheit kodiertes Unterbewusstsein, suchte immer den Gegensatz, folgte dieser nährenden, aushaltenden, zuhörenden Weiblichkeit, ohne diese zu definieren.
Heute obwaltet das Außergewöhnliche, ein heiliges Gleichgewicht. Die Verschmelzung verschriebener Erinnerungen.
So wie die Schwerkraft die Sterne zusammenhält, mahnt mich diese Freiheit vorzeigend. Die Kraft der Realität – ihre rohe, ungefilterte Wahrheit – Worte einer Bibliothek. Mein Dasein ist nun fest darin verankert, so die Sehnsucht nach mehr Leben erhalten bleibt.
Mit meinen Gedanken allein zu sein ist Genuss, eine Notwendigkeit auch, Anbetung, ein Ritual der Rückkehr. In dieser Stille bin ich nie allein. Mich begleitet der Puls weiblicher Intuition, Wahrnehmungen des Erlebten, das Archiv all dessen, was ich gefühlt und gelebt habe. Dort, in der Stille, finde ich zu meinem wahren Ich. Und sie – sie hört zu. Wenn in Afrika ein alter Mensch stirbt, brennen zwei Bibliotheken
Zeit meines Daseins begleitet mich dieser innere Ruf, leise und eindringlich. Doch erst kürzlich, nach einer langen und schmerzhaften Auseinandersetzung, habe ich verstanden, wie diese Sehnsucht verflechtet ist. Nicht Stille um der Stille willen, nicht Einsamkeit, eher Wiedervereinigung von Seele und Selbst.
Sehen Sie, erst als mein Bewusstsein begann das Equilibrium dieser besonderen Resonanz zu suchen, sich im Einklang mit meiner Seele zu bewegen – nicht kriegerisch, nicht suchend, dafür stille ruhend, jedoch bestimmend der Kadenz meines eigenen Werdens, erst dann kehrte Ruhe ein.
Diese Freiheit, diese Kraft erscheint nicht in großen Gesten oder plötzlichen Offenbarungen. Nein, sie haucht leise, nimmt Gestalt an, in Tagträumen, die aus meinem Inneren aufsteigen, weder erzwungen noch erwünscht. Meine Freiheit flirtet mit meinen Emotionen und lockt vergessene Strukturen zurück ins Blickfeld. Solche Träume sind weder abstrakt noch surreal, sind nur Erinnerungs Erfahrungen, belebte Bilder, neu gerahmt.
Ich erinnere mich oft an ein Sprichwort, das mir wie ein Schatten folgt: Wenn in Afrika ein alter Mann stirbt, brennt eine Bibliothek. In dieser bildlichen Ansammlung von widerfahrenem Text haust die Wahrheit, jene der Männer nur, verdrängt jene der Frauen. Denn: wenn eine alte Frau stirbt, brennt nicht nur eine Bibliothek – es brennt die Welt der Zärtlichkeit, der wissenden Existenz.
Manchmal denke ich mich in das Gefäß meiner Gedanken, denke an die innere Freiheit, die ich entdeckt habe. Diese ausrichtet meine Gedanken in die Zufriedenheit des Zugegenseins. Diese Freiheit wäre nicht möglich, würde meine innere Welt immer noch fragmentiert leben. Sie fordert Ganzheit, verlangt Gleichheit in Denken und Fühlen, Vernunft und Intuition.
Mein männlich, nach Logik, Ordnung und Gewissheit kodiertes Unterbewusstsein, suchte immer den Gegensatz, folgte dieser nährenden, aushaltenden, zuhörenden Weiblichkeit, ohne diese zu definieren.
Heute obwaltet das Außergewöhnliche, ein heiliges Gleichgewicht. Die Verschmelzung verschriebener Erinnerungen.
So wie die Schwerkraft die Sterne zusammenhält, mahnt mich diese Freiheit vorzeigend. Die Kraft der Realität – ihre rohe, ungefilterte Wahrheit – Worte einer Bibliothek. Mein Dasein ist nun fest darin verankert, so die Sehnsucht nach mehr Leben erhalten bleibt.
Mit meinen Gedanken allein zu sein ist Genuss, eine Notwendigkeit auch, Anbetung, ein Ritual der Rückkehr. In dieser Stille bin ich nie allein. Mich begleitet der Puls weiblicher Intuition, Wahrnehmungen des Erlebten, das Archiv all dessen, was ich gefühlt und gelebt habe. Dort, in der Stille, finde ich zu meinem wahren Ich. Und sie – sie hört zu. Wenn in Afrika ein alter Mensch stirbt, brennen zwei Bibliotheken